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Biphenyle in Schweinemastbetrieb nachgewiesen

 

 

In einem Schweinemastbetrieb im Bezirk Steyr-Land wurden PCB – polychlorierte Biphenyle festgestellt. Der Betrieb ist veterinärbehördlich gesperrt und die Schweine dürfen nicht für den menschlichen Verzehr geschlachtet werden. Die Ursachenforschung wurde bereits begonnen. Eine Gefährdung von Konsumenten wird damit verhindert. Der Veterinärdienst des Landes Oberösterreich hat im Rahmen der routinemäßigen Überwachung auf Rückstände und Kontaminanten in einem Schweinebetrieb im Bezirk Steyr-Land polychlorierte Biphenyle (PCB) bei den Mastschweinen festgestellt. 

PCB stellen eine chemische Stoffgruppe dar, die auch mit den Dioxinen in Verbindung steht. Sie sind seit etwa 20 Jahren verboten. Diese Stoffgruppe kann aber auch bei verschiedenen Verbrennungsvorgängen entstehen.  Aufgrund ihrer hohen Fettlöslichkeit sind sie schwer abbaubar und reichern sich in Mensch, Tier und Umwelt an. Da diese Stoffe überall in der Umwelt anzutreffen sind, werden sie auch über die Nahrung aufgenommen. Eine chronische Exposition gegenüber Dioxinen hat bei Tieren zu verschiedenen Krebsarten geführt.

Der betroffene Betrieb hält derzeit 468 Mastschweine und wurde vom Amtstierarzt gesperrt. Eine Abgabe der Schweine zur Schlachtung ist damit untersagt, die Tiere werden fachgerecht getötet und entsorgt. Damit kommt kein belastetes Fleisch in den Handel. Da es vor dem Verbot vielerlei Anwendungsmöglichkeiten für PCB´s gegeben hat, ist eine aufwändige Ursachenforschung erforderlich, die bereits in enger Zusammenarbeit mit dem Landwirt begonnen wurde. Es ist aber jedenfalls von einem einzelbetrieblichen Problem auszugehen, sodass keine Gefahr beim Genuss von Fleisch gegeben ist. Das risikobasierte stichprobenartige Monitoring hat offensichtlich gute Dienste geleistet


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