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Null Regenwald für Schärdinger-Milch

„Der Angriff auf die sensiblen Ökosysteme unserer Erde für Futtermittelproduktion in Übersee ist unverzeihlich und sinnwidrig. Ganzheitlich nachhaltige Produkte regional und klimaschonend herzustellen ist unsere Verantwortung“, stellte heute Berglandmilch-Geschäftsführer Braunshofer zur Diskussion über Klimaschutz und Rinderhaltung fest. „Während Futtermittel aus Übersee häufig unter Ausbeutung von vormaligem Regenwaldboden erzeugt werden, sehen die Schärdinger-Bauern es als ihre Pflicht, das ihnen anvertraute Land zu nutzen, zu pflegen und auch für die nächsten Generationen noch zu erhalten. Unsere Bauern leisten somit nicht nur einen Beitrag zu qualitativ hochwertigen und geschmackvollen Milchprodukten, sie pflegen und prägen auch Österreichs einzigartige Kulturlandschaft“, brachte es Obmann Schneeberger auf den Punkt.

„In den traditionellen Grünlandgebieten Österreichs arbeiten die Milchbauern das ganze Jahr über im Einklang mit der Natur, um die besten Futtermittel für ihre Kühe weitestgehend selbst erzeugen zu können. Falls ergänzende, nicht hofeigene Futtermittel eingesetzt werden, müssen diese garantiert gentechnikfrei sein und aus zertifizierten europäischen Quellen stammen“, so Braunshofer. Die Produktion von Eiweißfuttermitteln wie Soja entspreche außerhalb Europas meist nicht den strengen Standards, unter denen die österreichischen Bauern arbeiten. Aus diesem Grund hätten sich die Schärdinger-Bauern bereits vor drei Jahren zu einem offiziellen Verzicht auf Futtermittel aus nicht-europäischen Quellen entschieden und leisteten damit wichtige Pionierarbeit für Klima- und Umweltschutz“, so Braunshofer.

 


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