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Global 2000 für Ausnahmen im Fall von Glyphosatbann

„Aufklärungsarbeit zur rot-weiß-roten Landwirtschaft ist das Bohren harter Bretter, aber sie zahlt sich definitiv aus“, zieht Landwirt und nominierter LKNÖ-Vizepräsident Lorenz Mayr eine positive Zwischenbilanz. Als erste NGO in Österreich und Europa schwenkt Global 2000 auf die sachliche Argumentationslinie des NÖ Bauernbunds ein. In einer aktuellen TV-Diskussion sprang NGO-Vertreter Helmut Burtscher-Schaden auf die Argumentationslinie von Landwirt Mayr auf, dass es im Falle eines etwaigen Glyphosatverbots wegweisende Ausnahmen und Bedingungen für die heimische Landwirtschaft brauche. Im selben Atemzug attestierte Burtscher-Schaden, dass Glyphosat eines der minder problematischen Pflanzenschutzmittel sei.

Eine Einigung mit besiegeltem Handschlag gab es in punkto Import-Stopp für Glyphosat-Lebensmittel aus dem Ausland, das bei einem etwaigen nationalen Verbot Zug um Zug sofort in Kraft treten müsste. Im Unterschied zu Österreich werden im Ausland Lebensmittel direkt mit Glyphosat behandelt, in Österreich ist das bereits seit Jahren verboten. Das Pflanzenschutzmittel kommt bei uns mit der Nahrung nie in Verbindung. „Frau und Herr Österreicher essen dann tatsächlich glyphosatfrei, wenn sie ausschließlich rot-weiß-rote Qualität kaufen. Der beste Schutz vor Glyphosat im Essen ist der Griff zu heimischen Produkten“, erklärt Lorenz Mayr, auch Obmann des Vereins „Boden.Leben“, zu ausländischen Lebensmitteln.

Als erster Schritt müssten also die Regale unserer heimischen Supermärkte aussortiert werden, falls ein solches EU-rechtswidriges nationales Glyphosatverbot käme, sieht Mayr den österreichischen Lebensmittelhandel an vorderster Front in der Pflicht. „Ich bedanke mich auch bei Herrn Burtscher-Schaden für die zugesicherte Unterstützung, diese Import-Lebensmittel aus den Regalen zu verbannen“, freut sich Mayr über diese seltene Rückendeckung einer NGO.


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