Genau betrachetet
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… genau betrachtet

Warnruf der Öko-Pioniere

Die Namen Heinz Kopetz, Erwin Stubenschrott oder Karl Totter stehen in der Agrarier-Szene seit Jahrzehnten für absoluten Pioniergeist in Sachen nachhaltige Energien und Klimaschutz-Engagement. Nach deren Einschätzung ist 2019 „das letzte Jahr, in dem durch einen ökosozialen Steuerumbau die Weichen zur Erreichung der Klimaziele gestellt werden können“. Um auf die Bundesregierung Druck auszuüben, das Thema nicht erst nach der nächsten Nationalratswahl, also ab 2022, aufzugreifen, haben sie eine Online-Petition „Für eine neue, bessere Klimapolitik“ initiiert und rufen gerade auch die Land- und Forstwirte dazu auf, diese zu unterstützen. Kopetz: „Von einer echten Energiewende sind wir noch meilenweit entfernt.“
Konkret brauche es dringend eine Informationskampagne, dass die bisherige Klima- und Energiepolitik zu steigender Auslandsabhängigkeit und viel zu hohen Emissionen führte, einen ökosozialen Steuerumbau ab 2020 samt Klimabonus von 150 Euro pro Jahr für jeden Bürger, die Senkung der Lohnnebenkosten, finanziert durch eine Klimaschutzabgabe je Tonne CO2. Und einen raschen Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ohne Deckelung oder andere Begrenzungen noch vor 2030 auf eine Gesamtleistung von 12 GigaWatt aus Photovoltaik (aktuell 1,3), 8 GW aus Wind (derzeit 3), 16 GW aus Wasser (derzeit 14) und 1,2 GW aus Biogas (derzeit 0,6). Andernfalls sei es unmöglich, die Klimaziele noch zu erreichen, warnen Kopetz und seine Mitstreiter. Denn in Kattowitz wurden zwar Regeln beschlossen, um die Emissionen nach gleichen Grundsätzen zu erfassen, nicht aber deren Senkung. Unterzeichnen Sie doch noch heute: www.energypeace.at