Foto: HLBLA St. Florian

Florianerin berichtet vom Praktikum in der Schweiz

 

Im Laufe der 5-jährigen Ausbildung an der HLBLA St. Florian sind drei Pflichtpraktika zu absolvieren. Zwei davon in der Dauer von 4 Wochen und die sogenannte „Große Praxis“ in der Dauer von 14 Wochen zwischen dem 3. und 4. Jahrgang. Ein Beispiel eines Praxisberichts zeigt, was die Praktikanten im In- und Ausland erleben und was sie noch von der restlichen Zeit des Praktikums erwarten.

Im Pflichtpraktikum können die Schülerinnen und Schüler die im Unterricht der fachtheoretischen und fachpraktischen Pflichtgegenstände erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten auf die Berufspraxis anwenden und vertiefen. Sie gewinnen einen umfassenden Einblick in die Organisation von Betrieben und Bereichen der Landwirtschaft. Sie umreißen die Pflichten und Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und reflektieren diese auf die unmittelbare berufliche Situation hin. Sie lernen, sich Vorgesetzten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern korrekt und selbstsicher zu verhalten. Durch die Unterrichts- und Praxiserfahrung erwerben sie eine positive Grundhaltung zum Berufs- und Arbeitsleben.

Das Pflichtpraktikum ist gemäß der Stundentafel in 3 Abschnitten durchzuführen. Zur Anrechenbarkeit ist das Pflichtpraktikum in einem der Zielsetzung der Fachrichtung Landwirtschaft entsprechenden Betrieb abzuleisten und es ist eine facheinschlägige Tätigkeit nachzuweisen. Die Schule leistet hierbei Hilfestellung beim Auffinden geeigneter Praktikumsstellen.

Etwa zwei Drittel der Schülerinnen und Schüler der HLBLA St. Florian nützen diese Gelegenheit, um auch Ländergrenzen zu überschreiten und fachlich und sprachlich (meist) im europäischen Raum „über den Tellerrand“ zu blicken.

Praktikumsbericht aus der Schweiz (Sargans) – Therese Köberl:

Mein großes Praktikum absolviere ich in der Schweiz auf einem sehr vielfältigen Betrieb im Kanton St. Gallen, genauer gesagt in Sargans (Rheintal).

Der Betrieb hat drei große Standbeine: Milchviehhaltung, Markt- und Industriegemüsebau so-wie Hühnermast.

Insgesamt 30 Kühe, 24.000 Hühner und etwa 25 ha Gemüse (Karotten, Erdäpfel, Blumenkohl, Rote Rüben, Süßmais) und noch ein paar ha Grünland, Feldfutter, Getreide, Zuckerrüben und Silomais gehören zum Betrieb.

Entsprechend vielfältig sind auch meine Aufgaben: Morgens und abends melken und Stallarbeiten bei den Kühen erledigen, mehrmals täglich Kontrollgänge bei den Hühnern, aber auch Feldarbeiten wie Unkrautbekämpfung oder Hilfe bei der Erdäpfel- oder Karottenernte stehen auf dem Programm. Zwischendurch wird noch geheut und siliert, oder das Jungvieh auf der Alp muss umgetrieben werden – langweilig wird es deshalb nie!


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