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EU-Mitgliedsstaaten mit US-Rindfleischquoten einverstanden

Die USA drängen mit hormonfreiem Qualitätsrindfleisch auf den EU-Markt. Die Europäische Kommission möchte ihnen den größeren Teil des 45.000 t Kontingents reservieren. Im Ausschuss des EU-Ministerrates zur Handelspolitik stimmten die meisten EU-Mitgliedstaaten dem gewünschten Verhandlungsmandat der Europäischen Kommission über die Rindfleischquote zu. Es gab nur einzelne Nachfragen, ob eine Aufteilung des 45.000 t Kontingents auf einzelne Länder mit der Welthandelsorganisation (WTO) zu vereinbaren sei. Aber grundsätzlich stellte kein EU-Mitgliedstaat das Entgegenkommen gegenüber den USA in Frage. Das Mandat soll der EU-Kommission am 28. September erteilt werden. Die Brüsseler Behörde sieht in ihrem Vorgehen keinen Verstoß gegen die WTO.

Die US-Amerikaner fordern 35.000 t allein für ihre Lieferanten in der EU. Die übrigen 10.000 t stünden dann allen Drittländern, also auch noch einmal den USA zur Verfügung. Einzelheiten, insbesondere die Übergangsfristen müssen noch ausgehandelt werden. Anteile von Uruguay, Australien und Argentinien, die bisherigen Hauptnutzer des 45.000 t Kontingents, würden durch die Zugeständnisse der EU an die USA verdrängt.


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