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Zu Unrecht wird energetische Holznutzung kritisiert

Mehrere Wissenschaftler haben die EU und die USA aufgefordert, auf die Verbrennung von Holz zur Energiegewinnung zu verzichten. Dies gefährde Klima- und Artenschutzziele, heißt es in einem offenen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Joe Biden, der gestern veröffentlicht wurde. Internationale Vertreter der Forstwirtschaft und der Bioenergie-Branche weisen diese Darstellung scharf zurück: Die Argumente der Biomasse-Gegner seien von führenden Experten auf der ganzen Welt mehrfach entkräftet worden, betonen sie in einer gemeinsamen Aussendung, die unter anderem von Bioenergy Europe und der World Bioenergy Association unterzeichnet wurde.Es sei Konsens unter den mit dieser Materie befassten Wissenschaftlern, dass Biomasse aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern langfristig sehr wohl einen positiven Beitrag im Kampf gegen die Klimaverschlechterung leiste. Wissenschaftliche Publikationen von mehr als hundert internationalen Experten würden dies klar und eindeutig belegen, wird in dem Statement festgestellt. So beziffert etwa die Studie „Climate effect of the forest-based sector in the European Union“ den positiven Klimaeffekt des forstbasierten Sektors mit 806 Mio. t CO2 pro Jahr. Das entspricht 20% der gesamten CO2-Emissionen der EU.

Weiters sei unbestritten, dass die Kohlenstoffspeicherung in nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in den vergangenen Jahren in der EU deutlich zugenommen habe. Die Behauptung, Bioenergie aus nachhaltiger Forstwirtschaft leiste keinen substanziellen Beitrag im Kampf gegen die Klimaverschlechterung, widerspreche sowohl den Erkenntnissen des IPCC Intergovernmental Panel on Climate Change als auch den Studien der Forschungsstelle der EU-Kommission (EU Joint Research Centre), wird klargestellt.


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