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Wintersterblichkeit bei Honigbienen ging zurück

Die österreichischen Honigbienenvölker haben den Winter 2017/18 deutlich besser überstanden als im Jahr davor. Während die Sterblichkeitsrate in der kalten Jahreszeit 2016/17 bei hohen 23% lag, haben den Winter 2017/18 11,8% der geschätzten 353.000 Bienenvölker nicht überlebt. „Die Überwinterung 2017/18 ist für die Bienen recht erfreulich verlaufen, es zeigen sich kaum Gebiete mit hohen Verlusten, die relativ geringe Zahl der verlorenen Völker wurde zum größten Teil bereits wieder nachgeschafft“, erklärt Robert Brodschneider vom Institut für Biologie der Universität Graz. Die höchsten Verlustraten gab es in Kärnten (Abgänge von 14,5%) und Wien (14,4%), die geringsten im Burgenland (7,9%) und der Steiermark (8,2%).

Brodschneider erhebt im Rahmen des Projektes „Zukunft Biene“ gemeinsam mit Imkerinnen und Imkern die Sterberate von heimischen Bienenvölkern und sammelt damit wichtige Daten zum Schutz dieser Insekten. 1.391 Imkereien haben dabei Angaben zu insgesamt 28.373 im Herbst 2017 eingewinterten Völkern zur Verfügung gestellt. Im Jahr davor lag die Sterblichkeit bei hohen 23%. Die Untersuchung wird auch 2019 durchgeführt, um langjährige Trends erkennen zu können.


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