Foto: K+S

Stabile Erträge mit Korn-Kali (40/6/5,2) sichern

Hohe Erträge entziehen Pflanzen entsprechend auch viele Nährstoffe. Vermeintliche „Einsparungen“ beim Grunddünger können nicht nur zu einer verminderten Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit oder biotischen Schaderregern führen, sondern auch durch eine suboptimale Nutzungseffizienz anderer Nährstoffe am Ende teuer werden.

Kalium fördert die N-Aufnahme 

 Da Kalium- und Nitrationen unterschiedliche Ladungen haben (K+ und NO3-) erleichtern Kalium die Wurzelaufnahme von Nitrat (Synergismuseffekt). Zudem stimuliert Kalium die Aktivität des Enzyms ATP, das für den Nitrattransport durch die Wurzelmembran benötigt wird. Darüber hinaus ist Kalium essenziell für die Bildung von Proteinen und dabei an verschiedenen Prozessen beteiligt. In Kalimangelpflanzen sammeln sich große Mengen an N-haltigen Proteinbausteinen wie Aminosäuren an, die nicht weiter zu Eiweißen aufgebaut werden. Die Anhäufung dieser Bestandteile führt nicht nur zu einer ineffizienten Nutzung des bereits aufgenommenen Stickstoffs sondern reduziert auch die weitere Nitrataufnahme durch die Wurzeln. Eine bedarfsgerechte Kaliumversorgung kann diese physiologischen Negativeffekte weitgehend verhindern.

Eine ausgiebige Kaliumgabe (K) nutzt auch wenig, wenn andere Nährstoffe wie Magnesium (Mg) defizitär vorliegen. Anders als Kalium ist Magnesium auf ausreichende Transpirationsraten der Pflanze angewiesen. So kann trotz einer guten Bodenversorgung Magnesium insbesondere in wasserarmen Zeiten in Mangel geraten – vor allem wenn einseitig nur Ammonium-Stickstoff gedüngt wird. Ein ausgewogenes K:Mg Verhältnis von 3:1 ist zu Getreide optimal, bei Blattfrüchten beträgt es 2:1. Daher empfehlen Düngeberater, Kalidünger mit nennenswerten Gehalten an wasserlöslichem Magnesium wie Korn-Kali einzusetzen.

Magnesium für Bildung von Wurzeln und Ertrag unerlässlich                  

Magnesium ist der zentrale Bestandteil des Chlorophylls und steuert daher essenziell die optimale Lichtausbeute durch die Pflanze – eine Voraussetzung für eine hohe Biomasseproduktion.

Die Photosynthese und der anschließende Transport der gebildeten Kohlenhydrate ist eine Abfolge komplexer Prozesse. Besonders unter Trockenstress führen Störungen dieser Abläufe schnell zu vermindertem Wachstum und nicht selten zu reduzierten Erträgen sowie Qualitäts-verschlechterungen des Ernteproduktes. So wird die Bildung von Stärke und Zucker sowie die Eiweißsynthese in hohem Maße vom Vorhanden-sein von Magnesium beeinflusst. Dabei spielt auch pflanzenverfügbarer Schwefel in Sulfatform eine entscheidende Rolle. Besonders jetzt im Frühjahr gewährleistet eine ausreichende Schwefeldüngung zum Bedarfszeitpunkt die Pflanzenentwicklung und ist für eine optimale Stickstoffaufnahme unerlässlich.