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ÖKL hilft Maschinenkosten senken

Nach Jahren sinkender landwirtschaftlicher Einkommen ist zuletzt eine Entspannung eingetreten. Die gewonnene Liquidität sollte dennoch überlegt investiert werden. Auch wenn sich die Investitionen für Maschinen und bauliche Anlagen in Österreich ungefähr die Waage halten, so betragen die Abschreibungen auf Maschinen und Geräte 57%, auf bauliche Anlagen entfallen 37%. Das Maschinenkapital pro Hektar vergleichbarer Ackerbaufläche liegt beim „besseren“ Viertel bedeutend niedriger als bei der Hälfte der „teurer“ mechanisierten Betriebe. Es bestehen offensichtlich Kostensenkungsreserven, die sich größtenteils mit einer nicht optimalen Auslastung erklären lassen. Das landtechnische Kolloquium des ÖKL am 29. November in Linz zeigt Möglichkeiten zur Kostensenkung auf.

Dabei werden Experten aus dem In- und Ausland einen umfassenden Einblick in die Thematik geben: Gerhard Gahleitner (Bundesanstalt für Agrarwirtschaft/Wien) wird über „Auswertungen von Buchführungsergebnissen und zur Agrarstruktur mit besonderer Berücksichtigung der Mechanisierung“ berichten, Gerald Biedermann (LK NÖ/St. Pölten) veranschaulicht die „Erfassung und Auswertung von individuellen Maschinenkosten“, Friedrich Stute (BB Göttingen GmbH/D) weiß um die „‚langen Hebel‘ zur Senkung der Maschinenkosten“, Norbert Sauer (KTBL/Darmstadt) zeigt am Beispiel Traktor auf, was klüger wäre „Weiterfahren oder eintauschen“, Roman Braun (Agrarbetreuer MR OÖ/Linz) weiß was zu tun ist, „wenn Großmaschinen teuer werden“. Am Nachmittag zeigt Helmut Scherzer (GF Vereinigung der Lohnunternehmer Österreich VLÖ/St. Florian) die „Kostensenkung aus der Sicht der Lohnunternehmer“ auf, Gebhard Aschenbrenner (ÖKL/Wien) und Gottfried Hauer (Bildungswerkstatt Mold der LK NÖ) informieren darüber, warum „Die ÖKL-Richtwerte: Seit 55 Jahren unentbehrlich“ sind und abschließend geben zwei Beispiele Einblick in die Praxis in den Bereichen Ackerbau sowie Innenmechanisierung.

Das Landtechnische Kolloqium findet am 29. November 2017 von 8:30 bis etwa 17:30 Uhr im Großen Saal der Landwirtschaftskammer OÖ (Auf der Gugl 3, 4021 Linz) statt. Anmeldungen dafür sind bis 24. November möglich. Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Interessierte auf der ÖKL-Homepage unter www.oekl.at


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