Foto: Jürgen Mück

Imkerschule Warth Hochburg der Imkerausbildung

 

Der Imkerfacharbeiter-Kurs fand mit drei gestaffelten Terminen der kommissionellen Prüfung vorige Woche seinen krönenden Abschluss. „Insgesamt bestanden 37 Teilnehmer das theoretische und praktische Examen“, freut sich Fachlehrer Karl Stückler, Leiter der Imkerschule. „Sie besitzen nun die fachliche Qualifikation Bienenvölker bestmöglich zu betreuen. Schließlich sind die Bienen unverzichtbare Partner der Landwirtschaft und sorgen für eine intakte Natur. Denn die Bienen sind für eine flächendeckende Bestäubung der heimischen Pflanzen verantwortlich“, so Stückler.
NÖ Landwirtschaftskammer, die Lehrlings- und Fachausbildungsstelle NÖ und die Schule Warth arbeiten bei diesem Kurs eng zusammen. Die Aufteilung auf drei Prüfungstermine innerhalb der letzten drei Wochen war aufgrund der Sicherheitsbestimmungen notwendig. Daher fanden auch zwei Prüfungen außerhalb der Fachschule Warth statt.
 

Ein Großteil der ausgewiesenen Bienenkenner beginnt nun die dreijährige Imker-Meisterausbildung. Bis dato wurden in Warth rund 800 Imkerfacharbeiter und über 300 Imkermeister ausgebildet, was rund die Hälfte aller Facharbeiter und Meister in Österreich ausmacht. 

Die Voraussetzungen für den Besuch der Kurse sind das vollendete 20. Lebensjahr, der Besuch eines Vorbereitungslehrganges und eine dreijährige Imkerpraxis. Die Ausbildung zum Facharbeiter der Bienenwirtschaft (Imkerfacharbeiter) umfasst vier einwöchige Module und sowie fünf Praxiskurstage verteilt auf zwei Jahre. Die Kursinhalte bestehen aus den Grundlagen der Imkerei, Anatomie und Leben der Biene, Bienenpflege sowie Bienenkrankheiten und Betriebsmanagement. Die Ausbildung ergibt eine solide Basis um die eigene Imkerei erfolgreich führen zu können. Informationen unter www.lfs-warth.ac.at 


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