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Fallen die Bergmilchbauern zurück?

Am 1. April jährt sich das Ende der Milchquote von 2015. Hohe Quotenkosten für die Produktionsaufstockung sind seither Vergangenheit. Jeder darf in Abstimmung mit seiner Molkerei liefern, soviel er will. Wie würde sich diese neue Freiheit auf die österreichische Milchwirtschaft auswirken? Bis 2015 ist die Milchproduktion im Gegensatz zu Deutschland in Österreich in die Erschwerniszonen abgewandert. Ein Vergleich der Milchlieferungsdaten  des ersten quotenfreien Kalenderjahres 2016 mit 2019 aus den Grünen Berichten dient als Datengrundlage.

2016 wurden 67,26% der öst. Rohmilch von Bergbetrieben erzeugt. 2019 lag diese Rate bei 66,43%. Daraus lässt sich ableiten, dass die Bergbetriebe ihren Marktanteil bei Rohmilch nahezu konstant halten konnten. Die österreichweite Anlieferung von Rohmilch ist in diesem Zeitraum von 3,19 Mrd. kg auf 3,38 Mrd. gestiegen. Von Bergbauern wurde von 2016 auf 2019 um 4,3% mehr Milch angeliefert, die Talbetriebe lieferten um 8,0% mehr an. In den Gunstlagen wurde die Produktion doppelt so stark wie in den Bergbetrieben gesteigert. Redaktion: A. Burgstaller


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