Foto: Berglandmilch eGen

Erste klimapositive Molkerei

 

Die Tirol Milch Molkerei in Wörgl ist einer der modernsten und nachhaltigsten Milchverarbeitungsbetriebe Mitteleuropas – eine Tatsache, die sich in zahlreichen Maßnahmen widerspiegelt. Während der Wassereinsatz streng überwacht und optimiert ist, wird anfallendes Abwasser direkt in der werkseigenen Kläranlage gereinigt. Neben der bereits seit Jahren umgesetzten Nutzung von Energie aus Photovoltaikanlagen setzt man in Wörgl mit einem Biomasse-Heizwerk auf nachwachsende Rohstoffe. Die Hackschnitzel für diese Anlage kommen aus den Tiroler Wäldern. Die bäuerliche Eigentümer der Molkereigenossenschaft liefern nicht nur die Milch für die Tirol Milch Spezialitäten, sondern aus ihren Wäldern stammt auch das Holz für einen Großteil der Energie- und Dampfversorgung der Molkerei. Damit keine Wärme ungenutzt bleibt, wurde gemeinsam mit den Stadtwerken Wörgl auch die Möglichkeit gefunden mit Abwärme aus der Produktion umgerechnet 640 Wörgler Haushalte mit Energie zu versorgen.

Auch die Einführung der Milch in der Mehrwegglasflasche ist Ausdruck des nachhaltigen Handelns bei Tirol Milch. „Regionale Wirtschaftskreisläufe sind wichtiger denn je und sie sind auch erfolgreich. Das zeigt das Beispiel unserer Tirol Milch Molkerei in Wörgl sehr gut, wo wir etwa 80% des gesamten Tiroler Milchaufkommens regional zu besten heimischen Milchprodukten veredeln“, sagt Geschäftsführer der Berglandmilch/Tirol Milch DI Josef Braunshofer. Da die milchliefernden Bauern die einzigen Eigentümer des Unternehmens sind, fließen die Erlöse aus dem Verkauf von Tirol Milch Artikeln wieder zurück auf die Bauernhöfe.

Anders als bei anonymen Importprodukten bleibt die Wertschöpfung im Land, der heimische Wirtschaftskreislauf wird gestärkt. Und nicht nur in Ihrer Molkerei achten die Bauern auf Nachhaltigkeit. Auch auf Ihren Höfen sind sie Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. So arbeiten die Tirol Milch Bäuerinnen und Bauern zu 100% gentechnikfrei, verzichten auf das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat, füttern ihre Tiere mit heimischem Futter und keinesfalls mit Futtermitteln, die nicht aus Europa stammen, wie etwa Palmöl oder Soja. Tirol Milch Kühe fressen keinen Regenwald.

Nach dem Prinzip des im Kyoto Protokoll beschriebenen „Clean Development Mechanism“, sollen Treibhausgase, die an einem Ort der Erde entstehen und nicht vermieden werden können und seien sie noch so gering, durch Klimaschutzprojekte an einem anderen Ort eingespart werden. Die bei Tirol Milch noch verbliebenen Emissionsmengen werden durch Investitionen in ein Klimaschutzprojekt in Asien kompensiert. Und da die Emissionsmenge bei Tirol Milch so gering ausfällt, hat man mit dem Klimaschutzprojekt ein Vielfaches der anfallenden Emissionen der Molkerei kompensiert. Und das auf die nächsten Jahre hinaus. Daher wurde Tirol Milch zurecht als die erste klimapositive Molkerei Österreichs ausgezeichnet.


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