Foto: Donau-Soja

Ernte von Donau-Soja um fast 50% höher

 

Die Gesamtproduktion von Sojabohnen in Europa erreichte in der vergangenen Saison 9,5 Mio. t (+6,4 % gegenüber 2020). Die Produktion von Sojabohnen mit dem Donau Soja- bzw Europe Soya-Label stieg im Jahr 2021 um 49% auf 715.000 Tonnen. Weit über 10.000 Landwirte produzieren nach den Vorgaben von Donau Soja, vor allem kleinbäuerliche Betriebe. Große Mengen kommen dabei aus Serbien (68.000 Tonnen), der Ukraine (145.000 t) und Russland (202.000 t), womit garantiert ist, dass auch außerhalb der Europäischen Union die höheren EU-Standards eingehalten werden müssen. In den kommenden Jahren können noch größere Mengen an zertifizierten Sojabohnen zur Verfügung gestellt werden – dank der Proteinpartnerschafts-Programme von Donau Soja und ihrer Unterstützer. Proteinpartnerschaften sind die europäische Alternative zu Übersee-Credits. Durch die Unterstützung lokaler Betriebe in den wichtigsten Anbauregionen Südosteuropas leisten Einzelhändler und große Lebensmittelmarken ihren wertvollen Beitrag zum Aufbau zuverlässiger Lieferketten aus und für Europa.

Eines der internationalen Hauptthemen der letzten vier Wochen auf dem Sojamarkt waren die ungünstigen Witterungsbedingungen in Brasilien. Mangel an Regen in Paraná und Rio Grande do Sul und übermäßige Regenfälle in Mato Grosso. An der CBOT in Chicago wurden darauf die Futures für März 2022 mit einem Plus von 65 Euro pro Tonne gehandelt. Der Preis für europäische Non-GM-Bohnen blieb stabil. Der Donau Soja Market Report für Jänner 2022 wird auf Anfrage von Donau-Soja zugeschickt.


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