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Bienen lieben Linden

Die Imkerei ist kleinstrukturiert und weist im österreichweiten Durchschnitt rund 13 Völker pro Imker auf. Als Erwerbsimker, die einen wesentlichen Teil des Familieneinkommens aus der Bienenhaltung bestreiten, gelten in Österreich laut Definition Betriebe ab 50 Bienenvölkern. In Oberösterreich gibt es geschätzte 300 bis 400 erwerbsorientierte Betriebe. Davon leben wiederum nur wenige ausschließlich von der Arbeit mit den Honigbienen.

Die Linde ist eine der wichtigsten Bienen-Bäume in der heimischen Flora. Zu einer Jahreszeit, wo in vielen Teilen der Landschaft kaum mehr Pflanzen in großer Zahl blühen, können Linden den Honigbienen und blütenbestäubenden Insekten Nektar im Überfluss bieten. „Wertvoll ist die Linde als Bienenweide, da die Honigbienen während der Läppertracht auch im Hochsommer mit hohen Nektarmengen versorgt werden. Aufgrund des hohen Zuckergehaltes ist der Linden-Honigtau als Energiequelle für Honigbienen und andere Insekten von großer Bedeutung“, erklärt Petra Haslgrübler vom Bienenzentrum OÖ.

Die Broschüre „Die Linde – Plädoyer für einen Bienenbaum“ von Peter Frühwirth kann über das Kundenservice der Landwirtschaftskammer OÖ via Mail an kundenservice@lk-ooe.at  oder über das Bienenzentrum OÖ unter bienenzentrum@lk-ooe.at kostenlos zzgl. Versand angefordert werden.

Zusätzlich veranstaltet das Bienenzentrum OÖ am 27. April von 19 bis 21.30 Uhr ein Webinar zum Thema „Wir fliegen auf Raps! Wie Imker und Landwirte von der Bestäubung profitieren“. Das Programm ist unter www.bienenzentrum.at abrufbar. Interessierte können sich noch kurzfristig via Mail an bienenzentrum@lk-ooe.at anmelden.