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Berglandmilch führt Tierwohl-Bonusprogramm ein

Gemäß dem Motto „Gesunde Kühe liefern gesunde Milch“ implementiert die Berglandmilch, das größte heimische Molkereiunternehmen, ein Programm zur Förderung des Tierwohls bei seinen Milchlieferanten. Ab 1. Juli 2019 werden bis zu 1 Cent pro Kilogramm Milch mehr für besonders tierfreundliche Haltungssysteme bezahlt.

Konkret werden von Berglandmilch ab dem 1. Juli 2019 Maßnahmen zur Steigerung des Tierwohls, welche über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen, in einem dreistufigen Bonusprogramm mit entsprechenden Milchgeldzuschlägen abgegolten. Auch kleinere Betriebe in benachteiligten Regionen können über den Tierwohl-Bonus Milchgeldzuschläge lukrieren. Eine Alpung oder Weidehaltung der Kühe wird bei diesem Programm besonders honoriert.

Die Staffelung erfolgt in drei Stufen, wobei Stufe 1 eine Kombinationshaltung mit 120 Tagen Auslauf der Tiere anstatt der gesetzlich vorgeschriebenen 90 Tage vorsieht. 0,5 Cent Zuschlag je kg Milch werden für Haltung im Laufstall oder bei Kombinationshaltung mit ganzjährigem Auslauf zusätzlich ausbezahlt. Mit einem Maximalzuschlag von 1 Cent wird schließlich in Stufe 3 eine Laufstallhaltung mit ganzjährigem Auslauf oder mit mindestens 120-tägiger Weidehaltung abgegolten. Die Überprüfung der Haltungsformen erfolgt im Zuge der bestehenden Kontrollen zur Gentechnikfreiheit.

Die Produkte der Berglandmilch, die unter den Marken Schärdinger, Lattella, Tirol Milch und Stainzer Milch bekannt sind, erfahren national wie auch international hohe Akzeptanz. Damit verbunden sind hohe Erwartungen, die zunehmend auch die Haltung und das Wohl der Tiere betreffen. Österreich gilt in diesem Zusammenhang als Vorreiter. Mit dem Tierwohl-Bonus will die Berglandmilch Anreize zur weiteren Erhöhung des Kuhkomforts in den heimischen Ställen schaffen.

„Mit einem Programm zur kontrollierten Tiergesundheit und dem AMA-Standard zur Haltung von Milchkühen hatte das Tierwohl schon bisher einen hohen Stellenwert in unserem Unternehmen. Auch mit Maßnahmen wie dem ausschließlichen Einsatz GVO-freier Futtermittel aus Europa, dem Verzicht auf Palmöl in der Fütterung sowie einem Glyphosatverbot auf allen Wiesen und Äckern der Berglandmilch-Bauern haben wir wesentlich zur Absicherung des hohen Qualitätsstandards österreichischer Milchprodukte beigetragen“, stellt die Geschäftsführung fest. Die Berglandmilch ist das größte österreichische Milchverarbeitungs- und Vertriebsunternehmen mit zehn Standorten und steht im alleinigen Eigentum von 11.000 Milchbauern.


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