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Bayer steigert Quartalsergebnis um 50%

Der Bayer-Konzern hat das 1. Quartal 2022 erfolgreich abgeschlossen. „Wir haben ein sehr gutes Umsatz- und Ergebniswachstum erzielt. Vor allem unser Agrargeschäft hat erheblich zugelegt“, sagte der Vorstandsvorsitzende Werner Baumann, heute, Dienstag, bei der Vorlage der Mitteilung zum 1. Quartal. Insgesamt stieg der Konzernumsatz im 1. Quartal währungs- und portfoliobereinigt um 14,3% auf 14,6 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen (Ebitda) vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 27,5% auf 5,3 Mrd. Euro.

Konzernumsatz und -ergebnis waren im 1. Quartal von den Folgen der russischen Invasion in die Ukraine nicht negativ betroffen, betonte das Unternehmen. Geschäftlich gesehen gehören Russland und die Ukraine nicht zu den zehn wichtigsten Ländern. Insgesamt machen beide Länder rund 3% der Umsatzerlöse aus.

Im Agrargeschäft erhöhte sich der Umsatz aufgrund erheblicher Preis- und Absatzsteigerungen um 21,6% auf 8,4 Mrd. Euro. Bayer legte nach eigenen Angaben dabei in allen Regionen prozentual zweistellig zu. Am deutlichsten fiel das Plus bei den Herbiziden ( 59,8%) und den Fungiziden ( 18,6%) aus. Erhebliche Zuwächse mit Herbiziden gab es vor allem in Nordamerika. Bei den Fungiziden fiel das Wachstum in allen Regionen prozentual zweistellig aus.

Im Bereich Maissaatgut und Pflanzeneigenschaften stieg der Umsatz vor allem durch Preiserhöhungen in allen Regionen. Zusätzlich profitierte Bayer hier von Mengenausweitungen in den Regionen Europa/Nahost/Afrika, Lateinamerika und Asien/Pazifik. Bei Sojabohnensaatgut und Pflanzeneigenschaften bewegte sich der Umsatz auf Vorjahresniveau (plus 0,8%), wobei das Geschäft in Nordamerika Preissteigerungen erzielte, in Lateinamerika hingegen aufgrund von geringeren Absatzmengen rückläufig war, so das Unternehmen.

Das Ebitda vor Sondereinflüssen von Crop Science erhöhte sich um 49,9% auf 3,7 Mrd. Euro. Dies ist im Wesentlichen auf Preissteigerungen zurückzuführen, teilte der Konzern mit. Zusätzlich positiv wirkten Mengenausweitungen sowie laufende Effizienzprogramme, Kostenanstiege belasteten das Ergebnis, insbesondere bei den Herstellungskosten, die im Wesentlichen auf die hohe Inflation zurückzuführen sind.

„Für den weiteren Jahresverlauf sind wir trotz der hohen Unsicherheit, unter anderem in Bezug auf die Stabilität der Lieferketten und der Energieversorgung, zuversichtlich und bestätigen die im März veröffentlichte währungsbereinigte Prognose für das Gesamtjahr“, erklärte Baumann.


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