Foto: Messe Wieselburg

Wieselburger Messe litt unter Gluthitze

Ein sehr abwechslungsreicher Verlauf prägte die Wieselburger Messe mit ihrem Landwirtschaftsteil „Hof und Forst“. Während am Samstag beim NÖ Bauerntag ein sehr großer Andrang verzeichnet wurde (immerhin waren mehr als 1.900 Bäuerinnen und Bauern in das Festzelt gekommen), litt die Messe insgesamt unter der brütenden Hitze. Vor allem am Eröffnungstag und am abschließenden Sonntag waren Temperaturen von 35 Grad eine Herausforderung für Aussteller und Besucher. „Eigentlich muss man sich bei jedem Gast bedanken, der die Messe auch bei solchen Temperaturen besucht und Wieselburg damit die Treue hält“, betonte Messedirektor Werner Roher.

„Wieselburg festigt seine Stellung als Fachmesse für bäuerliche Familienbetriebe in den Bereichen Grünland, Tierhaltung, Forst- und Energietechnik sowie alternative Produktion. Gleichzeitig erfolgt bei dieser Messe ein wichtiger Brückenschlag zwischen Produzenten und Konsumenten, es wird damit das Verständnis für die Anliegen der bäuerlichen Betriebe im ländlichen Raum geschaffen“, so Roher.

Im Rahmenprogramm der Messe ragte vor allem der Bauerntag des NÖ Bauernbundes am Samstag heraus. Im voll besetzten Festzelt sprach sich ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz als Hauptredner für eine „verantwortungsvolle Agrarpolitik als verlässlicher Partner für die bäuerlichen Betriebe“ aus. Bereits bei der Messe-Eröffnung am Donnerstag hatte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner erklärt, die Wieselburger Messe führe „die Leistungen und die Leistungsfähigkeit unserer Bäuerinnen und Bauern vor Augen“, sie zeige auch den hohen Stellenwert der Land- und Forstwirtschaft auf.

Für einen abwechslungsreichen Messebesuch sorgten auch die Präsentationen der Tierzuchtverbände, Grillvorführungen des AMA Grillclubs, der 8. Österreichische Holzschnitzerevent und der Landesentscheid Forst der Landjugend NÖ sowie die Verkostung der Siegerprodukte der Prämierungen „Das Kasermandl in Gold“ beziehungsweise „Das goldene Stanitzel“. Bei der Siegerehrung der beiden Qualitätswettbewerbe konnten Gewinner aus sieben Bundesländern geehrt werden. Dies wird als deutliches Indiz für die österreichweite Anerkennung und steigende Akzeptanz der Produktwettbewerbe gewertet.


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