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Weihnachtsgeschäft sollte Schweinepreis stabilisieren

Am europäischen Schweinemarkt waren die letzten beiden Wochen von Feiertagen geprägt. Dies beeinträchtigte praktisch in allen Mitgliedsländern die Abnahmemöglichkeiten der Schlachtbranche. Nun stehen wieder volle Arbeitswochen zur Verfügung und die Aussicht auf den Start der Wurst- und Schinkenproduktion für das Weihnachtsgeschäft bringt zunehmend Balance und Stabilität in das Schlachtschweinegeschäft. Deutschland konnte demnach schon feiertagsbedingt einen Tag früher als üblich einen unveränderten Mastschweinepreis fixieren. Auch belgische Vermarkter zeigen sich wieder zuversichtlicher. Erstmals seit acht Wochen tendieren in dem von der Afrikanischen Schweinepest geplagten Land die Preise im Lebendhandel wieder aufwärts.

In Österreich ist der Markt noch von den Nachwirkungen der letzten Feiertage geprägt. Speziell in Ober- und Niederösterreich kommt es zu Zeitverzögerungen bei der Abholung der schlachtreifen Partien, in vereinzelten Fällen bis zu einer Woche. „Wie üblich in solchen Phasen erhöht sich dadurch das durchschnittliche Schlachtgewicht, welches in den letzten beiden Monaten um ca. 2,5 kg auf nunmehr knapp unter 99 kg anwuchs“, erläutert Johann Schlederer von der Schweinebörse. Ebenfalls überdurchschnittlich hoch ist das für die kommende Woche zur Verfügung stehende Angebot. Lebhaftere Bestellungen und ganzwöchig volle Schlachtbänder dürften aber zu einem Überhang-Abbau führen. Vor diesem Hintergrund wurde an der heimischen Börse die Mastschweine-Notierung unverändert auf dem Vorwochenniveau von 1,37 Euro je kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,27 Euro) fixiert.


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