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UBV fordert Erlassung der SV-Beiträge

Die Corona-Krise bringt durch die von der Regierung verordneten Maßnahmen viele Betriebe an den Rand des Ruins oder direkt in den Ruin! Es trifft dabei auch die Land- und Forstwirtschaft besonders hart!

Der UBV fordert daher für die Land- und Forstwirtschaft konkrete Maßnahmen durch die Bundesregierung. Wir wollen eine direkte Hilfe für den angerichteten Schaden in der Land- und Forstwirtschaft. Der Herr Bundeskanzler und der Herr Finanzminister haben mehrfach betont: „Koste es, was es wolle, niemand soll auf der Strecke bleiben!“ Die Bundesregierung zahlt die Kurzarbeit für die Betriebe,was viele offensichtlich auch missbrauchen! Die Bundesregierung zahlt die Arbeitslosen und sie zahlt aus dem Nothilfefonds wie aus dem Härtefallfonds Geld aus für den Schaden, welchen die Maßnahmen durch die Bundesregierung verursachten. Daher fordert der UBV die Bundesregierung auf, die Beiträge für die Sozialversicherung für 2020 zu übernehmen.

Der Bauernbund hat einen anderen Vorschlag. In einem Interview erklärt die Spitzenvertreterin des Bauernbundes und Obfrau der Sozialversicherung, Theresia Meier, folgendes: Die Aussage „Koste es, was es wolle“ sei nicht so gemeint, dass der Schaden, den die Bundesregierung angerichtet hat, abgegolten wird. Vielmehr gehe es darum, dass man wieder arbeiten dürfe. Im Zusammenhang mit der Forderung der Bund soll für die Land- und Forstwirte die Beiträge zur Sozialversicherung übernehmen, meint Frau Meier: „Besser wäre es, wenn die Land- und Forstwirte die angebotene Ratenzahlung oder Stundung in Anspruch nehmen würden.“ Das heißt konkret: Keine Hilfe vom Staat für die Bauern für die von der Bundesregierung verursachten Schäden!

Wir laden euch hiermit ein, uns kurz mitzuteilen, welche Variante ihr als betroffene Land- und Forstwirte als zielführender empfinden würdet:

Variante 1 – Vorschlag UBV: Der Staat soll für 2020 die Beiträge zur Sozialversicherung übernehmen. Für alle möglichen Berufsgruppen hat man Hilfe angeboten, koste es, was es wolle. Das muss auch für die Land- und Forstwirte gelten.

Variante 2 – Vorschlag Bauernbund: Die Land- und Forstwirte sollen sich die Beiträge stunden lassen bzw. diese in Raten zahlen. Die Entscheidungen der Bundesregierung mussten getroffen werden. Da kann schon sein, dass man Pech gehabt hat! Eine Email dazu schicken an office@ubv.at


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