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Marine Le Pen: Agrarpolitik besser in Paris als Brüssel aufgehoben

In Frankreich will die Rechtspopulistin Marine Le Pen von der Front National ein Referendum über den Verbleib des Landes in der EU abhalten lassen. Nur eine nationale französische Agrarpolitik garantiere den Landwirten die Ausgleichszahlungen, da in der EU die Höhe der Mittel nicht gewährleistet sei, so Le Pen. Nach dem in Lyon vorgestellten 144-Punkte-Programm der Front National sollen die Franzosen verstärkt auf heimische Produkte zurückgreifen. Strikte Kennzeichnungsregeln über die Herkunft und die Verarbeitungsorte der Lebensmittel sollen bei der Vorfahrt für die eigenen Erzeugnisse helfen. Eine industrielle Landwirtschaft mit 1.000 und mehr Rindern lehnt Le Pen ab. Importe, die nicht den französischen Umwelt- und Sozialstandards entsprechen, sollen verboten werden. Auch Handelsabkommen mit Kanada, den USA, Japan, Neuseeland und Australien erteilt die Front National eine Absage. Schließlich werden auch gentechnisch veränderte Organismen (GVO) abgelehnt. Ob nur der Anbau von GVO oder auch der Import, geht aus dem Programm nicht hervor.


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