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Köstinger sieht „keine wesentlichen Einschnitte trotz Sparkurs“

Für den Bereich „Landwirtschaft, Natur und Tourismus“ stehen laut dem gestern vorgestellten Budget 2018 rund 2,22 Mrd. Euro zur Verfügung. Von dieser Summe gehen 68% in die Ländliche Entwicklung und in Direktzahlungen für die heimische Landwirtschaft. Dazu kommen noch die Mittel aus dem Bereich „Umwelt, Energie und Klima“ in Höhe von rund 627 Mio. Euro. In Summe ergibt das für heuer ein Ressortbudget von 2,84 Mrd. Euro. Im Jahr 2019 wird das Agrarbudget ziemlich genau auf dem Niveau von 2018 bleiben. Das gab die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger bekannt.

Der Pfad zu einem ausgeglichenen Budget sei eines der wichtigsten Vorhaben der Bundesregierung in dieser Legislaturperiode. Dieses Budgetziel spiegele sich auch in den Finanzmitteln des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus wider. „In harten Verhandlungen mit dem Finanzminister konnte aber erreicht werden, dass es trotz Sparkurs in meinem Ressort in der Gesamtsumme keine wesentlichen Einschnitte gibt“, berichtet Köstinger.

Die Finanzmittel für die heimische Landwirtschaft seien für die kommenden zwei Jahre gesichert.   „Natürlich sparen wir auch im System und in der Verwaltung, wir haben jeden einzelnen Bereich sorgfältig durchleuchtet. Dort, wo es möglich war, haben wir auch Einsparpotenziale gehoben“, so Köstinger. So komme es bei nationalen Förderungen zu einer Einsparung von 3,5 Mio. Euro aufgrund des niedrigen Zinsniveaus. Im Ressort wird nur noch jeder dritte Dienstposten nachbesetzt. Zudem wurde auch bei den landwirtschaftlichen Schulen der Sachaufwand durchleuchtet. Hier seien Einsparungspotentiale gefunden worden.


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