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Hunger auf Rindfleisch zart merkbar

Die europäischen Schlachtrindermärkte dürften sich mittlerweile etwas stabilisieren. In Deutschland wird, sowohl bei männlichen als auch bei weiblichen Tieren, von einem etwas geringeren Angebot berichtet. Die Nachfrage fällt ein wenig lebhafter aus als in den vergangenen Wochen.

In Österreich befindet sich das Angebot an Jungstieren auf einem eher niedrigen Niveau und trifft auf eine für diese Jahreszeit normale Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels. Ab dieser Woche wird man sehen, inwieweit sich die Öffnung der Gastronomie auf die Nachfrage auswirkt.

Die Jungstierpreise sind stabil, bei Redaktionsschluss konnte jedoch noch keine Preiseinigung mit allen Schlachthöfen erzielt werden. Bei Schlachtkühen ist das Aufkommen leicht steigend bei einer normalen Nachfrage; die Preise bleiben gleich. Bei Schlachtkälbern herrscht noch ein leichtes Überangebot, die Erlöse liegen dennoch stabil auf dem Niveau der Vorwoche.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 mit einem unveränderten Basispreis von 2,69 Euro netto/kg Schlachtgewicht. Für Schlachtkühe werden weiterhin 1,89 Euro erzielt, für Schlachtkälber bleibt die Notierung erneut auf dem Vorwochenniveau von 5,00 Euro. Die Jungstier-Notierung ist ausgesetzt. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen.


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