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Rübenanbau 2027 – Kontrahierung gestartet

Bereits seit Mitte September läuft die Kontrahierung für den Rübenanbau 2027. AGRANA plant die Anbauflächen sowohl für konventionelle Rüben als auch für Bio-Rüben deutlich erhöhen und strebt für 2027 einen Rübenanbaufläche von 25.000 ha, inkl. einer erhöhten Bio-Rübenfläche von rund 1.000 Hektar.

 Gültige Branchenvereinbarung

Die Rahmenbedingungen für den Rübenanbau sind durch die bestehende dreijährige Branchenvereinbarung (2026 – 2028) fixiert. Gegenüber dem Anbau 2026 gelten daher die gleichen Konditionen, wie zum Beispiel eine unveränderte Rübenpreisableitung vom Zuckerpreis bzw. Frachtregelung.

 Neu: 2.000 ha Pool Fläche

Für den Anbau 2027 wird erstmals eine „Pool-Fläche“ von 2.000 ha angeboten. Für diese Fläche ist die Auszahlung des Kontraktrübenpreises garantiert. Das Angebot richtet sich insbesondere an Betriebe, die ihre Rübenanbaufläche über das bestehende Lieferrecht für 2027 hinaus erhöhen möchten. Mit der Kontrahierung einer „Pool-Fläche“ vermeiden sie, dass für diese zusätzlichen Rüben nur der Überrübenpreis (die Hälfte des Kontraktrübenpreises) ausbezahlt wird. Die Vergabe erfolgt nach dem Prinzip „first come – first served“. Sobald die Pool-Fläche von 2.000 ha vollständig vergeben ist, dient wieder das individuelle Lieferrecht als Bemessungsgrundlage.

Nähere Informationen erhalten sie unter ris.agrana.com sowie direkt beim AGRANA-Rohstoffteam (Mail rohstofftz@agrana.com )

Zusätzlich zur Online-Kontrahierung über das RIS (Rohstoff-Informationssystem) werden im November auch wieder regionale, persönliche Kontrahierungsversammlungen abgehalten.