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Amazon darf nicht der Gewinner der Pandemie sein!

Seit zwei Jahren hat Corona Österreich im Griff. Das Virus hat Auswirkungen auf uns alle. Und auch, wenn wir alle inzwischen müde sind und uns die Normalität zurückwünschen, braucht es in der Vorweihnachtszeit mehr denn je ein Verständnis für den Schutz von Kranken und die Sicherung unserer Gesundheitssysteme. Das können wir nur gemeinsam lösen, um hoffentlich wieder im Familienkreis am Heiligen Abend das Weihnachtsfest zu begehen.
Auf den voll gedeckten Tisch kommen dann wieder besondere Gerichte – jede Region hat da so ihre Spezialitäten. Die Zutaten dafür müssen nicht erst nach Österreich fliegen – Gans, Karpfen, Truthahn, Würstl und Co. sollten bitte regional gekauft werden! Die Produkte unserer heimischen Bäuerinnen und Bauern stehen für höchste Qualitätsstandards und eignen sich wunderbar für den Weihnachtsgenuss.
Ein kurzer Blick aufs Etikett und/oder das AMA-Gütesiegel beim Einkauf reicht, um sich sicher zu sein, was da auf dem schön gedeckten Weihnachtstisch kredenzt werden soll. Wer zu importierten Billigprodukten greift, hat dann meistens auch Tierleid und Umweltzerstörung im Einkaufskorb. Nur unsere heimischen Produkte garantieren höchste Tierwohlstandards und müssen nicht weit in die Supermarktregale reisen.
Und ebenfalls wichtig: Jetzt, in einer wirtschaftlich so angespannten Coronazeit, sollten wir Solidarität zeigen und direkt in der Region einkaufen. Das gilt nicht nur für das Weihnachtsessen und die Weihnachtsbäckerei, sondern auch für die Geschenke! Es darf nicht sein, dass Onlineriesen, wie Amazon, die ihren Sitz im Ausland haben, die Gewinner der Pandemie sind! Wer regional schenkt, denkt an unsere heimischen Produzenten und unterstützt die örtlichen Betriebe. Statt bei Cyber Monday und Black Friday den Schnäppchen hinterher zu jagen und den digitalen Warenkorb mit Import-Geschenken zu füllen, sollten wir viel eher die Angebote der örtlichen Wirtschaft wahrnehmen. Es sind unsere heimischen Betriebe, die jetzt Arbeitsplätze sichern und damit die Region stärken!
Unter dem Weihnachtsbaum muss nicht immer das neuste Handy liegen – und wenn, dann bitte beim regionalen Elektrohandel gekauft. Es können auch wohlüberlegte und schmackhafte Geschenke sein. Die Kulinarik-Initiative des Landes, „So schmeckt Niederösterreich“, bietet auch heuer eine Entscheidungshilfe in Bezug auf Geschenke für die Liebsten an. Zahlreiche „So schmeckt Niederösterreich“-Partner­betriebe präsentieren gemeinsam in einer Broschüre ihre heimischen Spezialitäten. Über 100 kulinarische Geschenkideen aus Niederösterreich gibt es ab sofort unter www.soschmecktnoe.at/regional-schenken zum Durchklicken oder als Broschüre zum Bestellen. Dabei wird einmal mehr sichtbar, wie groß die Vielfalt unserer regionalen Produkte im Land ist.
Das gemeinsame Festessen schme­­ckt so deutlich besser, und über ein Geschenk aus dem regionalen Handel kann sich jeder ohne schlechtes Gewissen freuen. Besinnen wir uns zur Weihnachtszeit aber auch auf das Wesentliche. Die Zeit gemeinsam, die Stille und das Miteinander. Ein Miteinander, das wir auch durch überlegte Einkäufe und die damit verbundene Solidarität zum Ausdruck bringen können.


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