Foto: Barbara Stipper

Mit Sensen-Schwung zum Bundessieg

Von 10. bis 12. Juli 2026 stand Preding ganz im Zeichen des traditionellen Sensenmähens. Beim Bundesentscheid der Landjugend Österreich stellten die besten Mäherinnen und Mäher des Landes ihr Können, ihre Ausdauer und ihre Präzision eindrucksvoll unter Beweis. Insgesamt traten 94 Landjugendliche in unterschiedlichen Wertungsklassen gegeneinander an und kämpften um die begehrten Bundessiege.

Den feierlichen Abschluss der Veranstaltung bildete die Siegerehrung, bei der die herausragenden Leistungen der Teilnehmer gebührend gewürdigt wurden.

 Großartige Leistungen in der Kategorie Mädchen

In der Kategorie Mädchen traten die Teilnehmerinnen in diesem Jahr in drei von vier möglichen unterschiedlichen Klassen gegeneinander an. Dabei bewiesen Mäherinnen aus ganz Österreich ihr Können, ihre Schnelligkeit und ihre Präzision.

Für talentierten Nachwuchs ist jedenfalls gesorgt: In der Kinderklasse überzeugte Karoline Ahamer aus Oberösterreich nicht nur mit einer hervorragenden Mähzeit, sondern auch mit der besonders sauberen Ausführung ihrer Parzelle. Mit dieser starken Leistung sicherte sie sich den Bundessieg. Knapp dahinter folgte Magdalena Schwarz aus Vorarlberg auf dem zweiten Platz. Rang drei ging an Theresa Niederhauser aus Oberösterreich.

In der Standardklasse waren zwei Bundesländer auf dem Podest vertreten. Den Bundessieg holte sich Verena Moser aus Niederösterreich Den zweiten Platz belegte Theresa Thaller aus Oberösterreich, während sich Barbara Rapperstorfer ebenfalls aus Oberösterreich den dritten Rang ermähen konnte.

Mit einer beeindruckenden Zeit setzte sich Hannah Bärnthaler aus der Steiermark in der Klasse I der Mädchen bis 29 Jahre an die Spitze. Auf dem zweiten Platz folgt ihr Viktoria Lang aus Oberösterreich. Den dritten Platz sicherte sich Katharina Auer aus Oberösterreich

In der Kategorie Burschen gehen die Spitzenplätze an Oberösterreich und Niederösterreich

Auch bei den Burschen ist für starken Mäher-Nachwuchs gesorgt. In der Kinderklasse sicherte sich Fabian Zehetner aus Oberösterreich mit einer beeindruckenden Leistung den Bundessieg. Die Silbermedaille ging an David Bammer ebenfalls aus Oberösterreich. Über den dritten Platz und eine Bronzemedaille durfte sich Christoph Reischer aus Niederösterreich freuen.

In der Standardklasse galt es, eine acht mal acht Meter große Fläche möglichst schnell und zugleich besonders sauber abzumähen. Diese Herausforderung meisterten drei Oberösterreicher. Franz Leitinger ging dabei als Bundessieger 2026 hervor. Den zweiten Platz belegte Werner Mayrhofer, während die Bronzemedaille an Johannes Leitenmayr ging.

Den Bundessieg in der Klasse I der Burschen bis 29 Jahre holte sich Michael Wallaberger aus Oberösterreich. Platz zwei ging an Bernhard Zeller aus Niederösterreich, dicht gefolgt von Florian Hofer aus der Steiermark auf dem dritten Rang.

In der Klasse II der Burschen über 29 Jahre setzte sich Matthias Huber aus Salzburg auf Platz 1 durch. Platz zwei ging an Andreas Schützenhofer aus Oberösterreich und Platz drei an Harald Gielesberger ebenfalls aus Oberösterreich.

Stärkste Mannschaft aus Oberösterreich

Für die Mannschaftswertung wurden die Zeiten der jeweils drei besten Mäherinnen und Mäher eines Bundeslandes aus der Klasse I herangezogen. Den Sieg sicherte sich das Team aus Oberösterreich, das den begehrten Mannschaftspreis mit nach Hause nehmen durfte.

Europameisterschaft im Handmähen 2027 in Südtirol

2027 wird die alle zwei Jahre stattfindende Europameisterschaft im Handmähen im Sarntal in Südtirol ausgetragen. Generell sind beim Sensenmähen Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd entscheidend. Mehrere Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmer treten im direkten Wettstreit auf ihren gelosten Parzellen gegeneinander an. Eine besonders spannende Situation für das Publikum, das hautnah direkte Vergleiche anstellen kann. Ist die Arbeit vollbracht, kontrolliert die Jury die Mahd und vergibt bei unsauberem Ergebnis Zeitzuschläge. Es gewinnt, wer die geringste Gesamtzeit, sprich Summe aus gemessener Mähzeit und Zeitzuschlag, erzielt. Das Wettbewerbsfeld für einen männlichen Teilnehmer der Klassen I und II beträgt beim Bundesentscheid 10 x 10 m und für die Damen 5 x 7 m. Die Teilnehmer in der Standard Kategorie müssen eine Fläche im Ausmaß von 8 x 8 m bearbeiten und die Teilnehmerinnen ein Areal in der Größe 5 x 5 m. Die acht besten Mäherinnen und die elf besten Mäher konnten sich für die Teilnahme an der Europameisterschaft im Handmähen 2027 in Südtirol qualifizieren.