Foto: Bäuerinnen NÖ

Bäuerinnen NÖ diskutierten Pflege in Zukunft

 

Die Bäuerinnen NÖ luden bei ihrer Online-Tagung „Leben am Land, da gestalten wir mit“ am 29. November ein, mit Fachexperten gemeinsam Antworten auf die Frage „Was braucht die häusliche Pflege in Zukunft“ zu finden. Rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten diese Gelegenheit zur Information und Diskussion und brachten ihre persönlichen Erfahrungen ein. 

„Das Thema Pflege ist aktueller denn je und gerade in der häuslichen Pflege sind es oftmals die Bäuerinnen und Frauen, die diese Aufgabe übernehmen. Wie wichtig dieses Thema ist und wie spärlich manche von ihnen darüber informiert sind, merkt man oft erst dann, wenn man schon mittendrin steckt. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, über die häusliche Pflege zu informieren“, betont Landesbäuerin Irene Neumann-Hartberger das Ziel der Online-Tagung.

„Pflege geht uns alle an! Denn wir alle wollen alt werden, und das in Würde. Klar ist, dass Pflegeversorgung so viel wie möglich zuhause oder ambulant – und damit in der Nähe des Wohnortes bzw. des vertrauten Umfelds – erfolgen soll und nur so wenig wie nötig stationär. Wichtig ist, dass wir die pflegenden Angehörigen dabei unterstützen. Dazu ist ein gut abgestimmtes Planen und Umsetzen von Bund und Ländern notwendig. Eines unserer wesentlichen Anliegen ist die Rückbesinnung hin zu den zu pflegenden Menschen und weg von der Bürokratie. Die Bundesregierung ist und bleibt der starke Partner der Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen und Generationen“, erläutert August Wöginger (ÖVP) in seinen Ausführungen zu den bisherigen Umsetzungen im Regierungsprogramm. 

Eine zu Beginn der Tagung durchgeführte Umfrage ergab, dass von jenen Teilnehmern, die abgestimmt haben, weniger als 50% außerbetrieblich tätig sind. „Dieses Ergebnis bestärkt uns in der Annahme, dass gerade in den bäuerlichen Kreisen die Vollzeit-Bäuerinnen wesentliche Stützen für die Pflege zuhause sind. Sie praktizieren dies im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen oft in einem überdurchschnittlichen Ausmaß und leisten damit einen wichtigen Beitrag für mehr Lebensqualität im ländlichen Raum“, so Neumann-Hartberger.


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