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Soja wird seit 140 Jahren in Österreich angebaut

In diesem Jahr jährt sich der Sojaanbau in Österreich und damit in Europa zum 140. Mal. Das Jahr 2018 steht damit ganz im Zeichen der Sojabohne und der Zukunft der europäischen Eiweißversorgung. Bereits 1878 erkannte der österreichische Agrarwissenschaftler Friedrich Haberlandt (1826-1878) das große Potenzial der eiweißreichen Bohne und führte die ersten Anbauversuche in Österreich, Deutschland und den Ländern der damaligen Monarchie durch. Österreich ist im Sojaanbau – mit einem Anteil von 4,8% an der heimischen Ackerfläche – führend in Europa, wie der in Wien ansässige Verein Donau Soja erklärt. „Eine nachhaltige Eiweißstrategie ist eine Chance für die österreichische und europäische Wirtschaft“, ist Donau Soja überzeugt.

Österreichische Saatbauunternehmen sind Marktführer bei Sojasaatgut in Europa. Gut ein Drittel aller Sojaflächen in Europa werden laut Donau Soja mit Saatgut österreichischer Hersteller bebaut. Die Alpenrepublik sei zudem auch europäischer Spitzenreiter bei der Produktion und Verarbeitung von Lebensmittelsoja. „Hier ist eine hochprofitable Sojawirtschaft entstanden, die für Innovation, Arbeitsplätze und Wertschöpfung steht“, betont Donau Soja, denn hierzulande gebe es auch hervorragende wissenschaftliche Kapazitäten im Bereich Anbau und Verarbeitung.

Zum Jubiläum „140 Jahre Sojaanbau in Europa“ organisierte Donau Soja im Juni eine sogenannte „Eiweißwende-Tour“. Gedenkveranstaltungen an zehn Stationen bei Vereinsmitgliedern in Italien, Österreich, Ungarn, Deutschland und der Schweiz wurden abgehalten.


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