Foto: Pöttinger

Mit Werk Vier geht Pöttingers Ausbau voran

 

Am 11. Juni 2021 wurde das vierte Pöttinger-Produktionswerk feierlich eröffnet. Eigentümer, Geschäftsführer, MitarbeiterInnen und geladene Gäste haben – Corona-bedingt im engsten Kreis – das neue Werk in St. Georgen bei Grieskirchen (AT) seiner Bestimmung übergeben. In nur einjähriger Bauzeit wurde mit einem Investitionsvolumen von 25 Mio. EUR die erste Ausbaustufe realisiert. Die sehr gute Auftragslage und das eingeschränkte Platzangebot im Stammwerk erfordern ein rasches Weiterbauen. Somit konnte zeitgleich der Startschuss hierfür gegeben werden.

Neben dem Stammwerk in Grieskirchen (AT) für die Fertigung von Grünlandgeräten, komplettieren nun das Sätechnikwerk in Bernburg (DE), das Bodenbearbeitungs-Zentrum in Vodnany (CZ) und das neue Werk das Quartett. Ab sofort werden hier Rundballenpressen und Großschwader produziert.

In Rekordzeit von nur einem Jahr wurde der erste Bauabschnitt mit 6.300 m2 Hallenfläche auf einem Gelände von 17 ha fertiggestellt. Um den weiteren Wachstumskurs flexibel begleiten zu können, konzipierte Pöttinger die neue Fertigungsstätte so, dass es in der Endausbaustufe eine vergleichbare Produktionsfläche wie das Stammwerk ermöglicht.

Die hochwertige Oberflächenbeschichtung der Maschinen soll künftig auch im neuen Werk erfolgen. Mit der kathodischen Tauch-Lackierung (KTL) kommt ein umweltfreundliches Lackierverfahren zum Einsatz. Die Erzeugung und die Verarbeitung erfolgen ohne Lösungsmittel. So erhalten die Pöttinger-Maschinen eine sehr ansprechende Farbgebung und eine längere Lebensdauer. Auch das ist Nachhaltigkeit. „Wir freuen uns über die positive Geschäftsentwicklung, wollen das Momentum der Nachfrage nutzen und über Ausweitung der Distribution und Einführung neuer Produkte Nachhaltigkeit erwirken. Diese Entwicklung wird bestmöglich durch die weiteren Ausbaustufen begleitet.“, zeigt sich Gregor Dietachmayr, der Sprecher der Geschäftsführung erfreut über die weiteren Ausbauschritte.

Mit rund 60 MitarbeiterInnen startet die Montage von IMPRESS Rundballenpresse und der Großschwader TOP. Sie finden hier einen ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz auf höchstem Niveau vor. „Nach Fertigstellung der weiteren Halle werden wir zusätzlich 30 bis 40 Menschen hier einen hochwertigen Arbeitsplatz bieten können.“, freut sich Jörg Lechner, verantwortlich für Produktion.

Mit der Errichtung des neuen Werkes unweit der Konzernzentrale bekennt sich das international tätige Landtechnik-Unternehmen zu seinen Wurzeln. „Durch die unternehmerische Ambition des Gründers Franz Pöttinger wurde vor 150 Jahren mit der Entwicklung einer Futterschneidmaschine der Grundstein für ein international erfolgreiches Unternehmen gelegt. Dieser positive Geist wird auch in dem neuen Werk blühen und gedeihen. Die weitere Entwicklung des Unternehmens, gestützt durch qualitativ hochwertige und technisch herausragende Produkte wird Taktgeber für die weiteren Ausbauschritte. Auf unserem Weg in die Zukunft lassen wir uns dabei immer von unserem Motto: „Landwirtschaft braucht jeder“ leiten.“, bestätigt Gregor Dietachmayr einige Werteelemente des Unternehmens.


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