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141 Mio. Euro zur Bekämpfung von Tierseuchen

Die EU-Kommission stellt in diesem Jahr rund 141 Mio. Euro für die Bekämpfung von Tierseuchen sowie von Infektionskrankheiten bei Tieren, die auf den Menschen übertragbar sind, zur Verfügung. Weitere 13 Mio. Euro sind für Untersuchungen von Pflanzenschädlingen reserviert. „Die Anstrengungen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) und das besonders gefährliche Feuerbakterium Xylella fastidiosa sind tägliche Beispiele für die Maßnahmen der EU gegen Krankheiten und Schädlinge, die eine konkrete Bedrohung für das Einkommen unserer Bürger und der wichtigsten Wirtschaftssektoren darstellen. Die bewilligten Beträge zeigen, wie ernst wir es mit diesen Themen meinen“, sagte Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.

Mit den 141 Mio. Euro soll die Einführung von 142 Programmen im Bereich der Tiergesundheit unterstützt werden, die zur Tilgung, Bekämpfung und Überwachung von Krankheiten dienen, berichtet Dow Jones News. Dies betrifft insbesondere die Afrikanische Schweinepest, aber auch auf den Menschen übertragbare Tierkrankheiten wie Rindertuberkulose, Tollwut und Salmonellen bei Geflügel. Die mehr als 13 Mio. Euro im Bereich der Pflanzengesundheit dienen den weiteren Angaben nach der Überwachung von 62 Pflanzenschädlingen in 24 Mitgliedstaaten im Jahr 2019. Der größte Teil der Mittel werde für die Bekämpfung des Xylella-Bakteriums bereitgestellt.